15. Juni 2010
Verschlechterung der Mobilität im städtischen Nachtleben?

(Bildquelle: VDL.lu)

 
Angesichts der neusten Entwicklungen um den Buspendeldienst navette de Clausen,
muss man dies befürchten. Wir als junge Demokraten (JDL) hoffen, dass ein
Kompromiss in der Sache gefunden wird.


Es kann nicht von der Stadt Luxemburg verlangt werden die Kosten für den
Busdienst der Clausener Unternehmer zu übernehmen. Im Interesse aller wäre eine
Kooperation jedoch erstrebenswert.


Die Linie 1 des städtischen City Night Bus (CN1), verbindet 4  mal in der Stunde von
21:30 bis 3:30 die Haltestellen P+R Bouillon - rue de Hollerech - Centre - Glacis –
Clausen. Da diese CN Busse nicht ausgelastet sind, könnte ein CN1 Bus umgeleitet
werden, um auf der kürzeren Strecke der navette de Clausen, zwischen Glacis und
Clausen zu pendeln. Zusätzlich könnte für diesen Bus eine fünfminütige Wartezeit an
den Haltestellen Glacis und Clausen eingeführt werden um mehr Fahrgäste
aufzunehmen So würden keine Mehrkosten für die Stadt Luxemburg entstehen. Die
Betreiber der Rives de Clausen, müssten ihren selbstfinanzierten Pendeldienst
aufrechterhalten, könnten dessen Fahrten aber verringern und somit Kosten
einsparen. 


Die navette de Clausen wurde bisher ausschlieβlich von den Betreibern der Rives de
Clausen finanziert, hat aber auch maβgeblich zum Erfolg der Ufermeile beigetragen.
Dieser für Bars und Diskotheken in Grund und Altstadt, sowie für einheimische und
Besucher der Stadt Luxemburg kostenlose Service, hat sich für alle als nützlich
erwiesen. Es sind nämlich nicht genug Parkplätze vorhanden um dem nächtlichen
Besucheransturm gerecht zu werden.


Wir hoffen auf eine baldige Einigung im Interesse aller Beteiligten. Damit unserer
Jugend weiterhin die höchst mögliche Sicherheit beim Transport im Nachtleben zu
Teil wird. Darüber hinaus sollte es das Ziel aller sein, unsere schöne Stadt auch nach
Sonnenuntergang, für seine Besucher so attraktiv wie möglich zu gestalten.
 
 
Das JDL Zentrumskomitee

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