Oppenen Bréif un d’Madame Minister Mady Delvaux-Stehres

Léif Madame Minister,

Vu dat de Kleeschen eisem Land net déi PISA‐Resultater geschenkt huet, déi mir gär gehat hätten,
wollte mir dem Chrëschtkëndchen e Bréif schreiwen. Leider hun mir misse feststellen dat
d’Chrëschtkëndchen säi Socle de compétence am Liesen dëst Trimester nach net erreecht huet.
Dofir hunn mir eis geduet, dat et näischt kéint schueden Iech ze schreiwen.

An de leschte Méint hunn d’Jonk Demokraten de Kontakt mat de Schüler gesicht. Bei eiser
Campagne “Nullbock op Schoul?” hunn mir d’Schüler no hiren Erfahrungen, Kritiken a Proposen
amaktuelle Schoulsystem gefrot, well mir d’Gefill haten dat Dir de Kontakt mat de Schüler leider net
esou géift fleege wei mir eis et wënschen. Mir gesinn de Schüler als wichtege Partner an eise
Schoulen an dofir wollte mir och dem Partner eng richteg Plattform ginn fir matzeschwätze wann et
ëm hir Zukunft geet. Mir mengen dat eng Schoul déi op d’Schüler lauschtert och méi motivéiert an
eis esou vun der Nullbock‐Mentalitéit ewech feiert.
An de Feedback bei de Schüler huet eis bestätegt. Vill Schüler hunn eis gutt argumentéiert Kritiken a
Proposë matgedeelt. Et huet een erkannt dat si net komplett loschtlos sinn, mee dat eis Schoul si net
onbedéngt motivéiert kritt.

Well mir net mat eise Chrëschtwënsch iwwerdreiwe wëllen, hunn mir eis zwee grouss Wënsch
erausgesicht. Eng Rei Wënsch wäerte mir eis dofir fir den Ouschterhues spueren.

Obwuel Lëtzebuerg vill an d’Bildungspolitik investéiert, fanne mir dat d’Konditiounen ënner deenen
d’Schüler eppes leieren sollen net akzeptabel. Verschidde Schüler musse laang Trajeten op sech
huelen, well an hirer Géigend kee Lycée steet, anerer setzen an iwwerfëllte Gebaier well an hirer
dichtbesiedelter Regioun net genuch Lycéeë stinn.

Aus dem Grond wënsche mir eis fir Chrëschtdag 3 nei Lycéeën zu Klierf, Déifferdeng a Munneref.
Bildungspolitik däerf net zum Affer vu Spuermesurë ginn an dofir sollten dës néideg Projeten elo och
ugepaakt ginn. Fir d’Chrëschtdag d’nächst Joer hoffe mir dann dat Dir eis schon Sitë fir nei Lycéeën
dono kennt ginn, fir endlech mat Zäit ze bauen.

Wann dann endlech genuch Schoulraum do wär, kéinten mir och zu eisem zweete Wonsch
kommen. D’Jonk Demokrate mengen net dat e Schüler vill dovun huet, mat 29 Matschüler an engem
klenge Raum ze setzen an e passive Konsument ze sinn. Awer leider as s dat praktesch dat eenzegt
wat bei enger Klass vun 30 Schüler nach méiglech ass. Wei soll nomeenzelne Schüler gekuckt gi
wann ee pro Schoulstonn vu 50 Minutten nëmmen 100 Sekonne pro Schüler huet?Dofir wënsche mir
eis laangfristeg Klasse mat nëmmen 20 Schüler.

Wei gesot sinn dat nëmmen zwee Punkten déi mir uschwätze wollten, den Ouschterhues wäert Iech
e puer Wënsch méi iwwerbréngen. Bis dohi wënsche mir Iech eng gutt Gesondheet, e grousst Ouer
fir eis Schüler an vill Geschéck fir endlech Politik am Sënn vum Schüler ze maachen,

D’Jonk Demokraten

Laurent Heisten: Das Ösling – Ein ewiges Stiefkind

Wie einst Sir Arthur Conan Doyle über eine vergessene Welt schrieb, so will auch ich über ein vergessenes Stück Land berichten. Gemeint ist der Norden Luxemburgs, jenes wunderlich-wundersame Gebiet, welches man gemeinhin als Ösling bezeichnet, jener Landstrich, dessen Zauber wirklich jeden zu bestechen vermag.

Vergessen wird das Ösling übrigens von Luxemburgs Regierung, welche sich dazu verpflichtete sich für das Wohl aller Bürger des Großherzogtums einzusetzen. Bei diesem Einsatz vergisst sie jedoch irgendwie ständig den Norden. Gar könnte man glauben diese Regierung hätte den Norden verloren. Und bekanntlich findet jener sein Ziel nicht, welcher sich beim Navigieren nicht am Norden orientiert. Orientierungslosigkeit gilt auch für Schwarz-Rot.

In der rezenten Vergangenheit mussten die Öslinger sich immer wieder damit abfinden, dass sie wie Drittklassige behandelt wurden. Man scheint also vergessen zu haben, dass die luxemburgische Verfassung (Artikel 10bis) ein solches politisches Benehmen gar nicht erlaubt: „Les Luxembourgeois sont égaux devant la loi.“ Errare humanum est. Das Haushaltsgesetz (besser als Budget bekannt) macht immer wieder Unterschiede zwischen den Bürgern Luxemburgs.

Unsere politische Aktualität liefert erschreckender Weise recht viele Beispiele, welche bezeugen, dass der Norden stiefmütterlich behandelt wird. Es folgt ein Panoptikum ausgewählter Argumente:

Eine gute Bildung und Ausbildung zählen zu den Fundamenten einer starken Gesellschaft und um dies zu garantieren braucht man die nötigen schulischen Infrastrukturen. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass je kleiner die Anzahl der Schüler auf einem Schulgelände, desto bessere Schul- und Ausbildungsergebnisse erreicht man. Ein Lyzeum sollte daher nicht mehr als sechshundert Schülereinheiten besitzen.

Im Norden Luxemburgs sind sämtliche Gebäude des sekundären Unterrichts überfüllt und zählen oftmals weit mehr als tausend Schüler, wodurch sich der Bau neuer Lyzeen regelrecht aus pädagogischen Gründen aufdrängt. Dies gilt auch für das Klerfer Lyzeum, welches nicht nur aus Motiven der Pädagogik, sondern auch aus Gründen der regionalen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Nordspitze unumgänglich geworden ist. Doch das Projekt „Klerfer Lyzeum“ wurde bis 2014 (Jahr der voraussichtlich nächsten Legislativwahlen) auf Eis gelegt. Bedauerlich und unvernünftig!

Einen weiteren Fehler im Bereich schulischer Infrastrukturen beging diese Regierung, als sie beschloss das „alte“ Gebäude des Ettelbrücker Krankenhauses abzureißen. Tatsächlich hätte man dieses Gebäude nutzen können um dort das „lycée technique pour professions de santé“ unterzubringen. Man hätte hier unnütze Kosten sparen können, da das bereits abgerissene Gebäude in gutem Zustand war. Nur einige Umbauarbeiten wären von Nöten gewesen. Hier hat man eine weitere Chance verpasst.

Vom Ettelbrücker Krankenhaus nun zu jenem in Wiltz und gleichzeitig zum Rettungsdienst im Norden Luxemburgs. Seit geraumer Zeit funktioniert der Rettungsdienst in Wiltz nur noch tagsüber. Wenn nachts also jemand verletzt oder schwer krank ist, so muss er auf den Ettelbrücker Rettungsdienst warten oder nach Ettelbrück in die Polyklinik fahren um die notwendige erste Hilfe zu erreichen. Dies ist, vor allem im Winter, unzumutbar für die Einwohner der Nordspitze.

Auch steht nur ein (Not)arzt nachts zur Verfügung, welcher dann Dienst in der Ettelbrücker „maison médicale“ hat. Ein Patient, zum Beispiel in Hoffelt oder Niederbesslingen, muss dann mehr als eine Dreiviertelstunde warten bis dieser Arzt da ist. Was für Folgen dies bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall haben kann, möchte man sich nicht ausmalen.

Eine Reform des Rettungsdienstes ist also unabdingbar. Wie in der Bundesrepublik Österreich könnte man auch in Luxemburg freiwillig Rettungsdienst leistenden Ärzte es erlauben mit Blaulicht zum Unfallort zu fahren. Eine zweite „maison médicale“ wäre somit überflüssig und jedem könnte innerhalb kurzer Zeit geholfen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir jedoch noch weit entfernt von dem Ziel der Regierung, dass jeder binnen zehn Minuten professionelle erste Hilfe haben soll. Leere Versprechungen sind Opium fürs Volk!

Erhebliche Missstände gibt es auch beim Apothekendienst. Es kann nicht sein, dass ein Einwohner aus Asselborn nachts nach Vianden oder Rambrouch fahren muss, um an ein Medikament zu gelangen. Tatsächlich bedeutet dies für die betroffene Person, dass sie mehr als hundert Kilometer Hin- und Rückfahrt hinnehmen muss.

Eine Reorganisation des Apothekendienstes ist also auch notwendig. Tatsächlich müsste überall in einem Umkreis von zwanzig Kilometern eine Apotheke nachts geöffnet haben. Um dies zu ermöglichen müsste man neue Apotheken genehmigen, wie in Wintger oder Esch-Sauer beispielsweise. So hätte man in der Nordspitze drei Apotheken (Ulflingen, Klerf und Wintger), wodurch jede dieser Apotheken nur jede dritte Woche Nachtdienst hätte, was einerseits hinnehmbar wäre für die betroffenen Apotheker und andrerseits zu lange Anfahrten verhindern würde. Viele Öslinger wären erleichtert durch eine solche Reform.

Zum Transportwesen. Wenn man im Ösling wohnt ist ein Auto unumgänglich, denn ohne eigenes Fortbewegungsmittel wäre eine flexible Mobilität im Norden unmöglich. Leere Busse, welche im Stundentakt durch unsere Dörfer kreisen, erklären sich einfach dadurch, dass man um von A nach B zu gelangen oft Umwege über C, D und E einrechnen muss. Eine Einkaufsfahrt im öffentlichen Transport kann zur regelrechten Himmelfahrt werden. Hier ist also auch Handlungsbedarf notwendig, was die Regierung erkannt hat. Doch Lösungen gibt es noch keine.

Ein weiteres Problem ist das Straßennetz im Ösling, wo es immer noch keine Autobahn gibt, obwohl man die Möglichkeit hätte die Nordstrasse mit der Sankt Vither Autobahn zu verbinden. Bei einer solchen Verbindung könnte man dann auch Umgehungsstrassen bauen um zahlreiche Ortschaften zu entlasten und um dort die Lebensqualität zu erhöhen. Die Öslinger würden näher an Luxemburg-Stadt rücken. Denn momentan bietet die Nordstrasse keine Lösung, endet diese tatsächlich bereits bevor der Norden Luxemburgs wirklich beginnt. Eine richtige Nordstrasse sieht anders aus.

Den letzten Schlag ins Gesicht gab man dem Ösling, als man beschloss das Wiltzer Schloss an ein Privatunternehmen zu verkaufen. Sollte der Staat nicht dieses gut erhaltene Gebäude von kulturellem und historischem Wert selber behalten und nutzen? Eine Fehlentscheidung, welche zeigt, dass dieser Regierung nichts am Norden liegt. O animi pauperes!

Einst meinte Marcus Porcius Cato: „Et ceterum censeo Carthaginem esse delendam.’’ („Und außerdem glaube ich, dass Karthago zerstört werden muss“) Heute ist es eine schwarz-rote Regierung mit drei Ministern aus dem Norden, deren Schlachtruf ist : „Man soll den Norden zerstören!“ Mit ihrer aktuellen Salamitaktik der langsamen Zerstörung wird dies auch gelingen. Jedoch sind sich die Öslinger bewusst welches riesige Potential in ihrer Region liegt, daher werden sie bald die Quittung für die drittklassige Behandlung des Nordens ausstellen.

Der Wähler wird sein Urteil fällen. Zuerst 2011, dann 2014.

Laurent Heisten Präsident des Nordbezirks der „Jonk Demokraten“

Für eine bessere medizinische Versorgung im Norden Luxemburgs

Stellungnahme der JDL-Norden zur Zukunft des Wiltzer Krankenhauses:

Oft rühmt Luxemburg sich, ein modernes und hoch entwickeltes Land zu sein. Doch wenn man die politische Aktualität verfolgt,
so muss man wohl befürchten, dass die aktuelle Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung geht. Mit großem Entsetzen nahmen
die Jung Demokraten die Zukunftspläne für das Wiltzer Krankenhaus wahr. Tatsächlich scheint dessen Zukunft ungewiss auszusehen.

Bereits seit dem 15. Juli ist der Notfalldienst im Wiltzer Klinikum stark eingeschränkt, da dieser lebenswichtige Dienst nachts nicht mehr
betrieben wird. Dies bedeutet unmissverständlich, dass die medizinische Erstversorgung im Norden Luxemburgs sehr lückenhaft geworden ist und an Effizienz verloren hat. Dies wird dazu führen, dass immer mehr Patienten immer länger auf einen Krankenwagen warten müssen.
Man bewegt sich hier also in eine andere Richtung, als die, welche die Regierung gehen will. So möchte man doch jedem Verletzen eine
medizinische Erstversorgung innerhalb von 10 Minuten garantieren.
Mit der Befürchtung, dass das Wiltzer Krankenhaus bald nur noch ein besseres Pflegeheim sein könnte, kann sich die JDL-Norden nicht
anfreunden. Eine durchgehende medizinische Erstversorgung, sowie ein effektiv funktionierendes Krankenhaus soll ein Recht für alle Menschen,
auch für jene, welche in der Nordspitze Luxemburgs leben, sein. Die Öslinger sind keine Menschen zweiter oder dritter Klasse.

Lob gilt all den Ärzten, welche sich gegen diesen eingeschränkten Notfalldienst stellten und sich ihrer Pflicht, Leben zu retten, bewusst sind.
Sie gehen mit großem Beispiel voraus und bekommen tiefste Anerkennung seitens der JDL-Norden.

Die Jung Demokraten fordern einen medizinischen Bereitschaftsdienst, der so funktionieren soll, dass man bei einem Unfall einen freiwillig
zum Notdienst bereiten Arzt in der Nähe der Unfallstelle alarmieren kann. Dieser soll dann das Recht haben, mit Blaulicht und Sondergenehmigung
zum Unfallort eilen zu können. Nur so kann eine ausgezeichnete medizinische Erstversorgung aussehen. Daher ist eine zweite „maison médicale“ im
Norden Luxemburgs für die JDL-Norden sinnlos, da dies die bestehenden Probleme kaum lösen wird.

Gesundheitspolitik macht man nicht mit dem Taschenrechner, sondern mit Verstand und Humanität. Ansonsten droht man unschuldige Menschenleben
zu opfern. Dies kann und darf in einem entwickelten Land des dritten Jahrtausends nicht mehr der Realität entsprechen.

Der Vorstand der JDL-Norden

Aufnahme eines ehemaligen Guantanamo-Häftlings: Die richtige Entscheidung!

Die JDL ist überrascht über manche Reaktionen der Politik und der Öffentlichkeit über die Nachricht, dass Luxemburg nun doch einen ehemaligen Guantanamo-Häftling aufnehmen wird. Eine Argumentation, die besagt, dass die USA alleine für die Beseitigung des Lagers von Guantanamo verantwortlich und dass dies nicht die Aufgabe von Luxemburg oder anderen EU-Staaten sei, können wir genauso wenig gelten lassen wie angebliche Sicherheitsbedenken.

Wir als Junge Demokraten können den Außenminister Asselborn in seiner Entscheidung nur unterstützen. Wir sind der Überzeugung dass Luxemburg sich nicht vor seiner Verantwortung drücken darf und  mithelfen soll ein solch menschenunwürdiges Gefangenenlager wie Guantanamo, in dem unzählige unschuldige Menschen gefangen gehalten und gefoltert werden, zu beseitigen.

Dies beinhaltet nicht nur Unterstützung finanzieller und moralischer Natur, sondern auch das Bieten eines Neuanfangs für einen ehemaligen, unschuldigen Häftling außerhalb des Landes, welches ihn jahrelang zu Unrecht festgehalten und gefoltert hat.

Die JDL hofft, dass die Regierung nicht vor einer möglicherweise unpopulären Entscheidung zurückschrecken wird.

Eine weitere Absage an die USA in der Akte Guantanamo würde der Glaubwürdigkeit unseres weltoffenen und sozialen Landes extrem schaden und wäre ein schlechtes Signal an eine solidarische Weltgemeinschaft. In diesem Kontext verwundert  es, dass noch kein CSV-Politiker öffentlich zur Debatte Stellung genommen hat. Auch ist noch nicht klar, ob die CSV überhaupt in die genauen Pläne des Außenministeriums eingeweiht war, oder ob die LSAP hier einen Alleingang wagt. Auf jeden Fall zeigt die LSAP hier ganz deutlich, wer  sich in der Regierung für Menschenrechte einsetzt und wer zu sehr damit beschäftigt ist mangelnde Kommunikation unter den verschiedenen Ministern zu beklagen.

Das Nationalkomitee

Refresh Democracy! – Lettre ouverte à Monsieur Jean-Marie Halsdorf, ministre de l’intérieur

Monsieur le Ministre,

Nous nous adressons à vous pour vous rappeler la nécessité de démarches supplémentaires en matière d’intégration politique de nos concitoyens étrangers.

Le traité de Maastricht stipule dans son article 8B que tout ressortissant de l’Union « a le droit de vote et d’éligibilité aux élections municipales dans l’État membre où il réside, dans les mêmes conditions que les ressortissants de cet État ». Le droit de vote est ainsi accordé sur fondement de la résidence, et non de la nationalité. Il est vrai que le Luxembourg a, en partie, surpassé ces exigences en accordant également le droit de vote aux élections communales aux ressortissants de pays tiers. Or, bien longtemps, le Luxembourg s’est abrité derrière une dérogation lui évitant d’égaliser les conditions entre étrangers et nationaux. Ce qui était prévu comme une phase de transition a donné lieu à un traitement inégal, en contradiction avec le principe démocratique.

Nous ne pouvons ainsi que vous féliciter du dépôt d’un projet de loi prévoyant l’accès pour les étrangers, en cas d’élection, aux fonctions d’échevin et de bourgmestre. Le droit de vote deviendra d’autant plus attrayant qu’il est pleinement effectif.

Mais justement, le dispositif actuel, même réformé, pêche encore par des lacunes. Un premier obstacle est la condition de résidence de cinq ans opposée aux étrangers, alors même que les Luxembourgeois peuvent voter sans condition et acquièrent le droit de se présenter comme candidat après seulement six mois de résidence. Ces disparités quant aux conditions devront donc être abandonnées. Un deuxième écueil tient aux listes électorales. Vous aviez déjà, suivant l’appel des mouvements associatifs, prolongé les délais d’inscription sur les listes électorales. Toutefois, pour garantir une pleine efficacité du processus électoral et une participation aussi large que possible, se borner à encourager les étrangers à s’inscrire reste insuffisant. Par ailleurs, nombreux sont ceux qui décident trop tardivement de vouloir participer au suffrage, ce qui s’explique entre autres par le développement tardif des campagnes électorales. Les Luxembourgeois, on le sait, évitent toute difficulté en la matière, étant donné l’obligation de vote. Dès lors, il est dans l’intérêt d’une mobilisation accrue de procéder à une inscription d’office des étrangers sur les listes électorales.

Ce que nous demandons donc est, simplement, tout Maastricht. Cependant, pour éviter que le dispositif ne reste une coquille vide, il convient d’instaurer des garanties assurant sa pleine effectivité. Le processus démocratique ne saurait que s’en voir ravivé.

Veuillez agréer, Monsieur le Ministre, l’expression de nos salutations les plus distinguées,

Le collectif « Refresh democracy ! » : Chrëschtlech sozial Jugend (CSJ), Déi Jonk Gréng, Déi Jonk Lénk, Jeunesse communiste luxembourgeoise (JCL), Jeunesse démocrate et libérale (JDL), Jeunesses socialistes luxembourgeoises (JSL) – avec le soutien de l’ASTI

Il existe une alternative au projet de loi du gouvernement sur l’avortement

Les jeunes libéraux accueillent avec enthousiasme l’opposition formulée par le Conseil d’Etat contre le projet  de  loi  sur  l’interruption  volontaire  de  grossesse,  proposé  par  le  gouvernement.  En  effet  le projet  de  loi  prévoit  entre  autre  une  consultation obligatoire  avant  que  la  femme  ne  puisse  avorter. Ceci heurte le principe d’autonomie et d’autodétermination de la femme qui par ce projet de loi, une fois voté, serait soumise à la tutelle d’autrui. Elle n’aurait plus le droit d’exprimer sa propre volonté, de manière qu’autrui décide sur son corps et sa future vie, ce qui est intolérable dans une démocratie fondée sur la liberté individuelle.

Néanmoins la Jeunesse Démocrate et Libérale s’exprime clairement pour une consultation préalable, mais  facultative.  Cette  consultation  auprès  d’un  assistant  social  doit  avoir  pour  but  une  bonne information afin de faciliter la décision à la femme concernée.

D’autant plus le terme de « détresse sociale », utilisé dans le projet de loi, est trop vague, de façon qu’il y ait une marge d’interprétation trop large qui pourrait limiter encore plus la liberté de la femme enceinte. Tout dépendrait de l’interprétation donnée par les juridictions à ce texte, c’est-à-dire qu’il y a le risque d’une limitation juridictionnelle de la liberté de la femme.

Non  seulement  le  terme  de  « détresse  sociale »  est  assez  dangereux,  mais  en  plus  il  est  symbole d’une  hypocrisie  sans  pareil.  En  effet  pour  pouvoir  avorter  on  oblige  la  femme  de  mentir  pour  que toutes les conditions pour l’IVG soient accomplies. Cette condition marque une stupidité unique qui se dégage de toute réalité.
Dans le même sens les jeunes démocrates ne peuvent comprendre comment des politiciens, souvent avancés  dans  l’âge  et  personnellement  posés  loin  de  la  problématique,  puissent  prendre  de  tels décisions sans consulter des jeunes qui eux sont plus proches de ce thème difficile. Cette loi touche surtout et avant tout les jeunes, donc on ne peut se passer de leur opinion.

La Jeunesse Démocrate et Libérale fait appel au gouvernement de se rendre à l’évidence, de ne pas donner  suite  au  projet  actuel  et  de  procéder  à  une  réelle  réforme  de  la  loi  sur  l’avortement.  Une réforme qui n’est pas guidée par la politique politicienne. Mais une réforme qui met fin au « tourisme d’avortement » de centaines de jeunes femmes qui vont chaque année procéder à un avortement à l’étranger, souvent sous des conditions douteuses. Une réforme qui met fin à la stigmatisation et à la culpabilisation des jeunes femmes.

Les jeunes libéraux réclament une dépénalisation totale de l’avortement où toute femme enceinte a le droit de décider par elle-même, sans consultation obligatoire a priori, si elle veut avorter ou non. La  volonté  de  la  femme,  quelle  qu’elle soit,  doit  être  respectée. La  liberté  individuelle et  le principe  de l’autonomie ne doivent pas être soumis à une doctrine conservatrice, qui tend à limiter ces principes chers à notre société.

La JDL demande au gouvernement de respecter toutes les conventions internationales qu’il s’oblige à respecter, pour ainsi libérer la femme de toute tutelle possible.

Il  existe  une  alternative  au  projet  de  loi  du  gouvernement.    Les  jeunes  Libéraux  réclament  la proposition de loi déposée initialement par la députée Lydie Err et redéposée plus tard par la députée Lydie Polfer. Une proposition de loi qui tient compte des revendications de la JDL et de la plupart des acteurs du monde politique et de la société civile. La JDL fait appel au gouvernement de prendre la proposition de loi Err/Polfer comme base pour une réforme de la loi sur l’avortement.

JDL Walfer: Spenden an den Télévie

Wie in den  vergangenen 4 Jahren spendete die JDL Walfer auch dieses Jahr wieder an den Télévie. Der Präsident der JDL Walfer Schanck Laurent blickte noch mal auf die letzten 4 Jahre Télévie  in Walferdingen zurück, und war froh das die JDL Walfer mit Ihrem kleinen Beitrag etwas gutes tun kann.

In über 90 Sparbüchsen, die in den Gemeinden Walferdingen  und Steinsel  in den Geschäften aufgestellt waren befanden sich  977 € .

Diesen Betrag erhöhte die Jdl Walfer noch mal, und konnte so dem Télévie einen Scheck von 1.111 € überreichen.

Carole Braganca nahm die Spende für den Télévie entgegen, und bedankte sich herzlich bei derJDL Walfer. Sie erklärte wie wichtig solche Spenden für die weitere Krebsforschung sind.

Verschlechterung der Mobilität im städtischen Nachtleben?

Angesichts der neusten Entwicklungen um den Buspendeldienst navette de Clausen, muss man dies befürchten. Wir als junge Demokraten (JDL) hoffen, dass ein Kompromiss in der Sache gefunden wird.
Es kann nicht von der Stadt Luxemburg verlangt werden die Kosten für den Busdienst der Clausener Unternehmer zu übernehmen. Im Interesse aller wäre eine Kooperation jedoch erstrebenswert.

Die Linie 1 des städtischen City Night Bus (CN1), verbindet 4  mal in der Stunde von 21:30 bis 3:30 die Haltestellen P+R Bouillon – rue de Hollerech – Centre – Glacis – Clausen. Da diese CN Busse nicht ausgelastet sind, könnte ein CN1 Bus umgeleitet werden, um auf der kürzeren Strecke der navette de Clausen, zwischen Glacis und Clausen zu pendeln. Zusätzlich könnte für diesen Bus eine fünfminütige Wartezeit an den Haltestellen Glacis und Clausen eingeführt werden um mehr Fahrgäste
aufzunehmen So würden keine Mehrkosten für die Stadt Luxemburg entstehen. Die Betreiber der Rives de Clausen, müssten ihren selbstfinanzierten Pendeldienst aufrechterhalten, könnten dessen Fahrten aber verringern und somit Kosten einsparen. Die navette de Clausen wurde bisher ausschlieβlich von den Betreibern der Rives de Clausen finanziert, hat aber auch maβgeblich zum Erfolg der Ufermeile beigetragen. Dieser für Bars und Diskotheken in Grund und Altstadt, sowie für einheimische und Besucher der Stadt Luxemburg kostenlose Service, hat sich für alle als nützlich
erwiesen. Es sind nämlich nicht genug Parkplätze vorhanden um dem nächtlichen Besucheransturm gerecht zu werden.

Wir hoffen auf eine baldige Einigung im Interesse aller Beteiligten. Damit unserer Jugend weiterhin die höchst mögliche Sicherheit beim Transport im Nachtleben zu Teil wird. Darüber hinaus sollte es das Ziel aller sein, unsere schöne Stadt auch nach Sonnenuntergang, für seine Besucher so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Das JDL Zentrumskomitee

Zu Ehrung einer Grande-Dame des Liberalismus

Am Montagabend wurde einer außergewöhnlichen Politikerin eine sehr grosse Ehre zu Teil, Colette Flesch wurde zur Ehrenbürgermeisterin der Stadt Luxemburg ernannt. Die Jungdemokraten möchte die Gelegenheit ergreifen und Colette Flesch, welche einst Mitglied der JDL war, zu dieser Ehre ausdrücklich gratulieren. Die Vorzeigepolitikerin Colette Flesch hat sich diese Ehrenbürgermeisterwürde redlich verdient.

Colette Flesch war von 1980 bis 1984 unter anderem Vize-Premierministerin, Aussenministerin, Justizministerin und Wirtschaftsministerin. Auch gehörte sie dem luxemburgischen Parlament, dem Europaparlament und dem hauptstädtischem Schöffen- und Gemeinderat, dem sie bereits mit 32 Jahren als Bürgermeisterin vorstand, an. Somit ist sie nicht nur eine politische Grösse Luxemburgs, sondern auch für viele Jungliberale ein hervorragendes Vorbild im Einsatz für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Daher möchte die JDL ihr ausserdem Dankeschön sagen für ihr unermüdliches Engagement für die Verteidigung liberaler Werte in Luxemburg.

Die Jungdemokraten hoffen auch weiterhin auf Colette Fleschs Erfahrung und ihren Rat zählen zu können, auch wenn die Grande Dame der Demokratischen Partei sich mittlerweile aus dem politischen Leben zurückgezogen hat. Die JDL wünscht ihr alles Gute für die Zukunft. Glück und Gesundheit mögen ihr ständige Begleiter bleiben.

Glückwunschschreiben der JDL an die VVD und die D’66

Mit diesem Schreiben, möchten wir, die luxemburgischen Jungliberale, euch, der VVD und der D’66,  für euren Wahlerfolg bei den niederländischen Legislativwahlen am vergangenen Mittwoch beglückwünschen. Wir hoffen, dass ihr die richtigen Entscheidungen treffen wird um den Niederlanden eine stabile und zukunftsorientierte Regierung zu bieten.

Der Erfolg der PVV und ihrem Anführer Geert Wilders überschattetzwar dieses Wahlresultat, doch sind wir zuversichtlich, dass die Niederlande unter liberaler Führung weiterhin ein toleranter Staat bleiben wird, welcher auch in Zukunft Demokratie, Freiheit und Humanismus verteidigen wird, ohne sich von jener Islamfeindlichkeit und Intoleranz beeinflussen zu lassen.

Da sowohl die Volkspartij voor Vrijheid en Democratie, als auch die Democraten 66 Wahlsieger sind, bewerten die Jungliberalen Luxemburgs diese Wahlen als positives Zeichen für die Zukunft Europas und künftige Wahlgänge. Tatsächlich scheinen immer mehr Menschen Vertrauen in liberal-demokratische Politik zu setzen, als in jene festgefahrenen Wege konservativer oder sozialistischer Parteien, welche zurzeit eher mit Ratlosigkeit glänzen.

Europa und die Welt brauchen Politiker, welche sich für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen, denn dies sind die Grundelemente unserer Gesellschaft. Nur zukunftsorientierte, offene Politiker können Europa aus der tiefsten seiner Krisen befreien, daher sind Erfolge für liberale Parteien sehr wichtig. Europa hat dies endlich erkannt.

Neue Zeiten werden beginnen. Europa steht eine großartige Epoche bevor, eine Epoche, welche durch eine liberal-demokratische Politik geprägt sein wird.

Die JDL drückt den beiden niederländischen Parteien, VVD und D’66, welche sich zusammen mit den luxemburgischen Liberalen für ein offenes Europa der Freiheit und Demokratie einsetzen, noch einmal ihre Glückwünsche aus.

Das JDL Nationalkomitee