Ëffnungszäite liberaliséieren

#OpAnZou

D’Jonk Demokraten (JDL) setze sech fir eng Liberaliséierung vun den Ëffnungszäite vun eise Butteker an. An enger schnelllieweger Zäit, an där den elektronesche Commerce ëmmer méi zouhëlt, misst all Geschäftsmann/fra selwer d’Recht hunn ze bestëmme wéini säi Buttek op huet fir kënne mam elektronesche Commerce matzehalen. E gesetzleche Kader, deen engem Patron virschreift säi Geschäft ab enger gewëssener Auerzäit zouzemaachen, respektiv verbitt op verschidde Feierdeeg guer net eréischt opzemaachen, fanne mir als Jonk Demokraten net méi zäitgeméiss. D’Geschäftsleit wësse selwer am Beschte wéini si hiert Geschäft sollen op an zou maachen. Weider huet sech eis Gesellschaft esou verännert, dass zemools jonk Leit no der Aarbecht keng Zäit hunn fir akafen ze goen oder vun enger Déngschtleeschtung kënnen ze profitéieren. Dëse Model dierf natierlech keng Nullpartie fir d’Aarbechter ginn. Dofir ass et wichteg, dass d’Aarbechtsrecht och hei gräife kann, dass Aarbechtsstonnen déi Owes, respektiv op Sonn- oder Feierdeeg, geleescht ginn, och deementspriechend bezuelt ginn. Dofir fuerderen d’Jonk Demokraten eng komplett Liberaliséierung vun den Ëffnungszäite vun de Geschäfter, fir dass de Patron selwer kann entscheede wéini e seng Wuer ka verkafen, respektiv seng Déngschtleeschtung kann ubidden.

 

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Medizinisches Cannabis: Endlich legalisiert

cannabisDie Jungen Demokraten begrüßen die Initiative der Regierung, Cannabis zu medizinischen Zwecken zu legalisieren. Ein Gesetz das für viele Menschen, die unter Multipler-Sklerose (MS), Krebs und anderen Erkrankungen leiden, endlich in Kraft tritt. Zu lange wurden sowohl sie, als auch ihre Ärzte, vom Gesetz verfolgt, dabei sollte es jedem Menschen freistehen sich seine Behandlung frei auszuwählen.

Auch die Jugendorganisationen (déi jonk gréng, Jonk Lenk, Jonk Kommunisten, Jonk Piraten und Jonk Demokraten) haben sich mit der Gründung des Cannabis Bündnis im Jahr 2014 für diese Thematik zusammengeschlossen. Die Legalisierung von medizinischem Cannabis stand hierbei ganz oben auf der Prioritätenliste. Unvergessen blieben für einige unserer Mitglieder die Eindrücke und Reaktionen, die sie während den vielen Besuchen in staatlichen Einrichtungen und bei diversen Interessensgemeinschaften von Menschen mit diversen Erkrankungen erhielten.

Diese Erfahrungen bewegten unsere Mitglieder in den vergangenen Jahren immer wieder dazu sowohl die Öffentlichkeit als auch die Demokratische Partei für eine Legalisierung im medizinischen und rekreativen Bereich zu überzeugen. Der Erfolg soll ihnen Recht geben: Im Sommer 2016 sprach sich das höchste Gremium der Demokratischen Partei für eine staatliche Legalisierung von Cannabis aus. An diesem Freitag verkündete der Premierminister die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke. Zwei Teilerfolge für die gesamte Bewegung in Luxemburg.

Für die Jungen Demokraten wurde der erste Meilenstein für eine progressive und problemlösende Drogenpolitik gelegt. Wir werden unsere Bemühungen in den nächsten Jahren nicht zurückstellen, und uns weiterhin mit der Thematik beschäftigen und eine staatliche Legalisierung, auch im rekreativen Bereich, weiterhin einfordern.

 

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Deutschland: EHE FÜR ALLE, ENDLICH!

Unsere deutschen Nachbarn haben heute die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zugestimmt. Deutschland wäre somit das 13. EU-Land, das diesen historischen Schritt in Richtung Gleichberechtigung vollzieht.
Überraschend war, dass laut Umfragen 3/4 der deutschen Bevölkerung bereit für diesen Schritt war, jedoch die Politik dem hinterherhinkte und schlussendlich mit einer unkonventionellen Abstimmung die Ehe für Alle doch noch verabschiedete.

Wir feiern diesen Schritt, werden unser Engagement auf nationaler und internationaler Ebene für die Gleichberechtigung nicht vernachlässigen. Schwule Männer dürfen hierzulande immer noch kein Blutspenden, 15 EU-Länder müssen noch von der Ehe für Alle überzeugt werden, es gibt Weltweit eine Vielzahl an Ländern in denen Homosexualität illegal ist und in einigen werden Menschen sogar zum Tode veruteilt. 
#EheFürAlle #Gläichberechtegung #equality#jidderee_ka_Liewe_retten

Élection présidentielle française de 2017

La jeunesse démocrate et libérale félicite Emmanuel Macron pour son résultat lors des présidentielles. 66,1% des français ont voté pour une France ouverte, une France européenne! La JDL est contente de voir que les bureaux de vote luxembourgeois ont compté 89,56% des voix pour le candidat du mouvement En Marche!

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Nationalkongress 2017

Dëse Samschdeg 6. Mee 2017 hunn d’Jonk Demokraten (JDL) hiren 69ten Nationalkongress zu Dikrech ofgehalen. Den Exekutivkomitee gouf d’lescht Joer fir 2 Joer gewielt, sou datt op der Assemblée keng Posten nei besat gi sinn.

Esou gëtt de Poste vum President weiderhi vum Claude Schommer besat an d’Claudine Michels gouf als Generalsekretärin bestätegt. Den Exekutivkomitee gëtt completéiert duerch : Michael Agostini (Vizepresident), Tom Strauch (Sekretär adjoint), Stéphanie Goerens (International Officer), Sven Bettendorf (Trésorier), Viviane Schammo-Lauth, Eliot Lopes a Kevin De Oliveira. Déi verschidde Regioune si jeeweils duerch 2 Coordinateure representéiert.

 

D ‘JDL kuckt op een erfollegräicht Joer zréck a bereet sech op e Joer mat groussen Erausfuerderunge vir. Mat jonken an innovative Positiounen droen d’Kandidate vun der JDL hiren Deel zu de Gemengewahle bei.

 

 

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Quo vadis Tierkei

D’Jonk Demokraten bedaueren d’Resultat vum Verfassungsreferendum an der Tierkei. Net nëmmen dierf ugezweiwelt ginn, datt beim Referendum all d’Spillregele vun engem demokratesche Vote agehale goufen, ma déi geplangte Verfassungsännerunge sinn och eng Gefor fir déi demokratesch Uerdnung am Land.

Schonn an de vergaangene Méint huet den Erdoğan konsequent säin autoritäre System ausgebaut. Duerch dëse Vote kritt hie Pouvoiren, déi him et erlaben d’Demokratie weider ofzebauen an op de Wee vun enger Diktatur ze goen.

Adé Gewaltentrennung – d’Basis vun all moderner Demokratie!

Mir hoffen, datt déi international Gemeinschaft, virun allem d’EU, d’Konsequenzen aus deem Vote zitt an sech eng nei Strategie am Ëmgang mat der Tierkei gëtt. Et muss sech d’Fro gestallt ginn, op mat der Tierkei vun haut iwwerhaapt sollen a kënne Bäitrëttsverhandlunge gefouert ginn.

„Ja“ zum Verbot des Verschleierungszwanges“ – „Nein“ zum generellen Verbot der individuellen Kleidungsfreiheit!

Die aktuelle Debatte um ein eventuell generelles Verbot einer völligen Körpervermummung, bekannt unter den Begriffen „Vermummungsgesetz“ oder gar „Burkagesetz“1, hat die Jungen Demokraten dazu angeregt Position zu beziehen.

Entfacht von der Angst vor weiteren terroristischen Akten und das Umhergehen des Misstrauens gegenüber jeglichem Fremderscheinen, entstand das Bild der potenziellen Burka-terroristin, da sie unidentifizierbar, muslimisch-zugehörig und uneinschätzbar zugleich auftritt. Als ob sie nicht nur ihre Weiblichkeit, sondern auch ihre Absichten verschleiern wolle. Abgesehen davon, dass die „Burka“ zum Feindbild per se wurde, muss doch berücksichtigt werden, dass jeder Attentäter seine Absichten und Waffen zu verschleiern versuchen würde und sei es unter einem Mantel mit Hut – übrigens hierzulande eine sehr unauffälligere Art des Versteckspiels.

Sicherlich liegt es im Aufgabenbereich der Regierung die Sicherheit der Bürger, wie auch das Gefühl der Sicherheit, zu garantieren. Aber könnte ein solch generelles Verbot der Körperverschleierung diesen Schutz vor möglichen Attentätern garantieren? Oder müssen wir uns eingestehen, dass ein vorsätzlicher Gesetzesbrecher sich vorsätzlich an keine Gesetze halten wird? Wird er sich an das „Vermummungsgesetz“ halten oder wird er versuchen so unauffällig wie möglich aufzutreten und nichts desto trotz seine Identität zu verstecken? Sind das Tragen von Waffen und die Absicht / Ausführung eines Attentats nicht bereits straffällig genug? Auch sollte bedacht werden, dass der Träger einer Sturmhaube Gefahr bereits signalisiert, und als möglicher Attentäter leichter in der Masse zu orten ist als ein Hutträger, dessen Gesicht ebenfalls bedeckt ist.

Das heissdiskutierte generelle „Vermummungsverbot“ soll wohl auch die Angst der luxemburgischen Bürgerinnen nehmen, zu einem unbekannten Moment in der Zukunft gezwungen zu werden eine solche Körperverschleierung zu tragen. Sicher wird auch diskutiert, inwiefern betroffene Muslima es überhaupt ertragen können mit ihrer Verschleierung zu leben.

Das besagte Verbot nimmt zum einen jenen Muslima die Freiheit ihren Körper verhüllen zu wollen. Zum anderen werden jene Muslima, die dazu gezwungen werden sich zu „vermummen“, nicht an Freiheit gewinnen, sondern verlieren, indem sie fortan gezwungen sein werden das Haus nicht mehr zu verlassen.

Aus liberaler Sicht kann ein solches Verbot die Freiheit der Frauen nicht schützen, sondern wird die Freiheit einiger Frauen noch weiter einschränken. Eine solche Einschränkung der individuellen Freiheiten (Bewegungsfreiheit, Selbstbestimmungsfreiheit, Freiheit der offenen Zurschautragung religiöser Zugehörigkeit), wäre nur hinnehmbar in Betracht einer konkreten Bedrohung zum Schutz aller Bürger.

Insofern die Einschränkung durch eine Vermummung selbstgewählt ist, ist diese aus liberaler Sicht auch als persönlich freie Entscheidung hinzunehmen, sei es die Verschleierung, das Tragen von Schals, Hüten, Caps oder andere gesichtsbedeckende Massnahmen, wie die Gesichtsbemalung für den Fasching.

Dennoch sind sich die JDL bewusst, dass die Bürger zunehmend geschützt werden sollten und die Freiheiten der Frau auch heute noch gestärkt werden müssen.

Die Jungen Demokraten schlagen vor, diese zwei Probleme nicht mit einem Schlag vom Tisch fegen zu wollen, sondern sie getrennt zu behandeln – die Frage des Schutzes der Bürger, und die der Freiheit der Selbstbestimmung der Frauen!

Die JDL schlägt vor, ein Gesetz zu schaffen, welches es verbietet einer zweiten/anderen Person die Verschleierung vorzuschreiben. Ein solches Gesetz könnte das Bewusstsein der Selbstbestimmung jener Frauen stärken, die unter einer auferlegten Verschleierung zu leiden haben und nahezu über kein Instrument verfügen sich gegen den Bevormunder aufzulehnen. Zudem würde ein solcher Ansatz das gleiche Sicherheitsgefühl bei den westlich gekleideten Bürgerinnen hervorrufen als ein generelles Vermummungsverbot: die Sicherheit nicht gezwungen zu werden sich zu „vermummen“. Im Vergleich zum Verbot des Tragens einer Vermummung würde das Verbot des Kleidungszwanges nicht jene Frauen einschränken, die sich freiwillig dazu entschlossen haben sich zu verschleiern und jene Leidenden nicht weiter in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken. Mit diesem Ansatz würde der Verursacher einer Freiheitseinschränkung bestraft, anstatt bereits in ihren Freiheiten eingeschränkten Frauen weiter zu bestrafen und einzuschränken.

Weiterhin sollten öffentliche Gebäude, Ladenbesitzer, Banken u.ä. entscheiden können ob sie die Identifizierbarkeit der eintretenden Personen fordern.

Verschleierte, Beschalte, Bemützte, Behütete und Verkleidete sollen sich jedoch ansonsten frei bewegen können und ihr Gesicht im Falle einer Kontrolle zeigen.

1 Die Vermummung wird hier nicht mit der Verschleierung gleichgesetzt, sondern die religiös bedingte Verschleierung wird als eine Form der Vermummung verstanden.

 

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E 6 Punkteplang fir d’Fërderung vum Lëtzebuergeschen

Déi lescht Wochen a Méint stoung déi lëtzebuerger Sprooch ëmmer nees am Mëttelpunkt vu verschidden Diskussiounen. Et gi Petitiounen, déi d’lëtzebuerger Sprooch als éischt Nationalsprooch wëllen unerkennen, anerer wëllen de Géigendeel. Déi eng Leit fäerten ëm d’Bestoe vun der lëtzebuerger Sprooch, déi aner behaapten, datt nach ni esou vill Lëtzebuergesch geschwat ginn ass. An Zäite vu Krisen an Onsécherheet ass et net ongewéinlech, datt e Vollek un deem festhält wat et kennt an em Sécherheet gëtt. Am Fall vun eisem Land ass dëst zu engem groussen Deel de kulturelle Patrimoine. Eng Sproch ass en Haaptelement vun dësem Patrimoine a vun der perséinlecher Identitéit.

D’Regierung huet duerch verschidde Mesuren, zum Beispill duerch d’Revalorisatioun vum « conseil permanent de la langue luxembourgeoise », d’Situatioun erkannt a probéiert eis Sprooch weider ze fërderen. D’Jonk Demokraten (JDL) begréissen dës Mesuren, mee stellen awer fest, datt et u konkreten Handlunge feelt fir dem Bierger d’lëtzebuerger Sprooch méi no ze bréngen, ouni awer eis Méisproochegkeet ze vernoléissegen. D’JDL schléit dofir folgend Punkte vir:

 

1. Méi Lëtzebuergesch an der Schoul:

D’Regierung setzt op bilingual Kannerbetreiung a setzt och ëmmer méi d’Valeur op déi lëtzebuerger Sprooch, zum Beispill an de Crèchen. An dësem Zesummenhang schléit d’JDL fir, datt sech déi lëtzebuergesch Schoulprogrammen, vum Fondamental bis an de Secondaire, méi mam Lëtzebuergeschen ausernee setzen an datt en definéierte Programm virgi gëtt, besonnesch wat schrëftlech Produktiounen ugeet. Op dës Aart a Weis wëlle mir eng Valorisatioun vun der schrëftlecher Sprooch erreechen.

 

2. Méi Lëtzebuergesch schreiwen:

Den LOD (Lëtzebuerger Online Dictionnaire) ass eng Online Plattform, déi dobäi hëlleft Wieder aus Friemsproochen op Lëtzebuergesch z’iwwersetzen. Dëst ass e Projet, deen 2004 vum Kulturministère initiéiert gouf a gëtt mat ëffentleche Gelder finanzéiert. Dës Plattform huet an dëser Zäit eng enorm Datebank mat lëtzebuergesche Wieder erschafft, déi allerdéngs net fir jiddereen zougänglech ass. An dësem Zesummenhang maache mir en Opruff un de Kulturminister, Xavier Bettel, an u säi Staatssekretär, Guy Arendt, fir dës Datebank ëffentlech zougänglech ze maachen an esou de privaten Initiativen, ewéi d’Plattform « Spellchecker.lu » dat néidegt Basismaterial zougänglech ze maachen, dat si brauche fir eis an der lëtzebuerger Sprooch ënnert d’Ärem ze gräifen.

 

3. Méi Lëtzebuergesch léieren:

Well e Mann oder eng Fra, déi am Verkaf vun enger Entreprise schaffen, no engem ustrengende Schaffdag sech nach ëm seng/hier Famill këmmere mussen, bitt de Staat Moossnahme fir Sproocheformatiounen ze verbesseren. Eng vun dëse Moossnahmen ass de „Congé linguistique“. Hei proposéiert d’JDL de Montant, deen de Staat iwwerhëlt vu 50% (Code de Travail – Art. L. 234-75.) op 100% ze erhéijen. Fir de Patron géif sech d’Fro vu Méikäschten net méi stellen a säi Service kann domat duerch eng besser Kommunikatioun verbessert ginn.

 

4. Méi Lëtzebuergesch an Europa:

Fir datt d’lëtzebuerger Sprooch net weiderhin als Dialekt an der europäescher Unioun gefouert gëtt, fuerdert d’JDL datt d’Lëtzebuergesch als offiziell EU–Sprooch unerkannt gëtt. Et geet hei net drëms legal Texter op lëtzebuergesch z’iwwersetzen oder
EU-Direktiven ëmschreiwen ze loossen. Eng Unerkennung vun der Sprooch, déi nach ëmmer am meeschten hei am Land geschwat gëtt, wier net nëmmen eng Valorisatioun fir d’Sprooch selwer mee fir déi ganz lëtzebuergesch Identitéit.

 

Nieft dëse 4 éischte Punkte kéint een d’Sprooch duerch bestoend Elementer aus dem Alldag mat einfache Verännerunge méi visibel gestalten. Dës Punkten hunn eng reng symbolesch Funktioun a sollen net als Fundament fir d’Vermëttlung vun der lëtzebuerger Sprooch gëllen:

 

5. Méi Lëtzebuergesch am Alldag:

Bis haut steet déi franséisch Bezeechnung op eise Stroosseschëlder un éischter Stell. Fir eis Sprooch méi present an eisem Alldag ze gestalten, proposéiere mir d’Stroosseschëlder an aner Orientéierungsgéigestänn (Buspläng, Zuchpläng, etc.) op lëtzebuergesch z’iwwersetzen. Fir bei dëser Moossnahm méiglechst käschtenneutral ze bléiwen, proposéiere mir datt dës successiv a no hire reguläre Wartungspläng ersat ginn.

 

6. Méi Lëtzebuergesch am Netz:

De Staat proposéiert vill an interessant Internetsäiten. Leider ass et esou, datt een dës Säiten nëmmen op franséisch, däitsch an/oder englesch kann opruffen. D’Méiglechkeet, déi vum Public am meescht besichte Säiten op lëtzebuergesch unzebidden, wier eng weider Mesure d’Sprooch méi visibel ze maachen.

 

JDL Positioun lëtzebuergesch Sprooch

Der erste Meilenstein zu einer “Circular Economy” in Luxemburg

In den letzten Jahrzehnten wurde immer weniger handwerkliche Arbeit für qualifizierte und unqualifizierte Handwerker geschaffen. Grund hierfür ist die Verlagerung einer Vielzahl an handwerklicher Arbeiten in das europäische und in das nicht-europäische Ausland. Folglich haben vor allem junge Handwerker einen spärlichen Weg vor sich, da die Produktionskosten in anderen Ländern wie Indien, China und Vietnam deutlich niedriger sind. Die Kosten für eine Neubeschaffung sind oftmals sogar billiger wie die einer Reparatur, mit der Konsequenz, dass auch Wartungs- und Reparationsarbeiten in Luxemburg und in anderen europäischen Ländern ausfallen.

Infolgedessen hat das schwedische Parlament beschlossen ab dem 1. Januar 2017 die Mehrwertsteuer für Reparaturen von Fahrrädern, Kleidung und Haushaltsgeräten um die Hälfte zu reduzieren. Ziel ist die Schaffung neuer handwerklicher Arbeitsplätze und einem umweltbewussten Umgang mit unseren Ressourcen.

Deshalb schlägt die JDL folgendes Model vor:

Eine Minderung der Mehrwertsteuer um 10% für die Reparatur von Fahrrädern, Kleidern und Schuhen. Jegliche Reparaturen vor Ort sollen in Zukunft zu 50% und bis zu einem maximalen Betrag von 1.000,00€ jährlich, steuerlich absetzbar sein. Dies bedeutet, dass die Reparatur eines Geschirrspüler  den Kunden in Zukunft nicht mehr 300,00€ sondern 150,00€ Kosten würde und somit sich eine Reparatur gegenüber einer Neuanschaffung lohnen würde. Geringverdiener sollten von dieser Maßnahme nicht ausgeschlossen werden und von einer Negativsteuer oder einer Erhöhung des „Credit d’Impôt“ profitieren können.

Entscheidend bei dieser Regelung ist, dass die Reparatur vor Ort erfolgen müsste, somit würden diese Steuervergünstigungen nur eintreten wenn sie hierzulande erfolgen. Ein Gerät das zur Reparatur ins Ausland versendet wird, sollte weiterhin den üblichen Steuersatz enthalten.

Außerdem wären die vorgeschlagenen Maßnahmen die logische Folgerung aus der, vor kurzem veröffentlichten “Rifkin-Studie”, die eben genau diese Maßnahmen als eine der “strategic measures” in Verbindung mit einer Implementierung der “circular economy” in Luxemburg auflistet. (siehe die Zusammenfassung der Rifkin-Studie “The 3RD Industrial Revolution” Seite 116)

In diesem Zusammenhang fordern die Jungen Demokraten die Regierung auf unseren Vorschlag auszuwerten und ein auf Luxemburg zugeschnittenes und ein ausgearbeitetes Model einzuführen. Dies würde vor allem unseren jungen Handwerkern zugute kommen, da sich durch eine solche Maßnahme neue Geschäftsfelder eröffnen und somit neue Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen würden.

CP Circular Economy

 

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Pressekonferenz 28 Dezember 2016

Sicherheit statt Straßenstrich

Sicherheit statt Straßenstrich

Nach dem tragischen Mord an einer jungen Prostituierten ist das Thema Prostitution wieder einmal in die Öffentlichkeit gedrungen. Frauen und Männer die zu jeder Jahreszeit auf der Straße stehen, gehören seit Jahrzehnten zum Luxemburger Stadtbild. Über die unsicheren Bedingungen in denen diese Menschen zurzeit arbeiten müssen, machen sich die wenigsten Nachtschwärmer der Hollericher Straße Gedanken. In diesem Zusammenhang forderten die Jungen Demokraten bereits bei der Umsetzung der neuen Gesetzgebung über die Prostitution einen neuen Ansatz um das Umfeld sicherer für die betroffenen Personen zu gestalten.

Den Schritt der Regierung, eine Austrittschance für Prostituierte anzubieten, begrüßen die Jungen Demokraten, doch werden dadurch die Betroffenen nicht in ihrem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung gestärkt. Denjenigen, welche sexuelle und erotische Dienstleistungen aus freien Stücken anbieten wollen, müssen Rahmenbedingungen gegeben werden.  Zwangsprostitution und Prostitution Minderjähriger bleiben natürlich nach wie vor Straftaten, die mit aller Härte bestraft werden müssen.

Die Jungen Demokraten schlagen deswegen folgendes Modell vor:

Prostituierte sollen ihren Beruf straffrei ausüben können, ihre Erwerbstätigkeit soll als freischaffender Beruf anerkannt werden. Diesem können sie sowohl bei Haus- und Hotelbesuchen nachgehen als auch in sogenannten Etablissements, in denen sie ein Zimmer mieten können. So sind sie nicht mehr den Gefahren der Straße ausgesetzt. Die zeitlich begrenzten Lizenzen für diese „Etablissements“ sollen unter gewissen Voraussetzungen vom Staat vergeben werden. Diese regulatorischen Maßnahmen sollen nicht die Freiheit der Betroffenen einschränken, sondern deren Schutz und Rechtssicherheit dienen. Die Bedingungen die an den Betreiber gestellt werden, beinhalten, dass diese/r einen Wohnsitz in Luxemburg und ein leeres Strafregister besitzt. Des Weiteren sollen Hygienenormen in den „Etablissements“ gelten: eine Dusche und ein WC sollen als Standard in jedem Zimmer vorhanden sein.

Um dieses Modell einzuführen muss die Regierung aus der UN-Konvention vom 2. Dezember 1949 (die „Konvention zur Unterbindung des Menschhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer“) aussteigen. Diese Konvention vermischt nämlich Menschenhandel undifferenziert mit Prostitution, verschlechtert dadurch die Situation der SexarbeiterInnen und fördert Kriminalität.  2012 haben einige Gremien der UNO (UNAIDS, UNDP und UNFPA) darauf hingewiesen, dass eine vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit nach Vorbild Neuseelands aus gesundheitlichen wie sicherheitstechnischen Gründen mehr als sinnvoll sei und damit angeraten, die bisherige Position der UNO vollständig zu überarbeiten.

Dem stimmen auch bekannte Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International zu. So beschloss deren Delegiertenversammlung in Dublin eine Resolution, die den internationalen Vorstand damit beauftragt, eine Position zum Thema Prostitution zu entwickeln, die einvernehmliche sexuelle Beziehungen zwischen

Erwachsenen entkriminalisiert, da prohibitive Gesetzgebungen stets zu mehr Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung führen.  Amnesty International bekennt sich damit zu einer Politik, die die Menschen- und Bürgerrechte der Prostituierten in den Vordergrund stellt.

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